Joseph Freiherr von Eichendorff: "Mondnacht"

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.



Janus - Das Gesicht Lyrics

Ich trage ein Gesicht
doch du erkennst mich nicht
weil etwas daran stört
das nicht zu mir gehört.

Ich trage ein Gesicht
doch wenn es zu dir spricht
es ganz ohne Grund
mit verzerrtem Mund.

Zieh es aus
zieh es aus.
Geh da raus
geh da raus.

Ich trage ein Gesicht
das scheut das Tageslicht.
Es zeigt sich nur bei Nacht
wenn kein Mensch mehr wacht.

Ich trage ein Gesicht
die Augen ohne Licht.
Sein letzter schwacher Glanz
verlässt mich ganz.

Zieh es aus
zieh es aus.
Geh da raus
geh da raus.



Janus - Sag Doch Was Lyrics

Jetzt sag doch was.
Komm rein, du wirst ganz nass.
Dein Gesicht ist leichenblass
ein Zittern bebt um deinen Mund.

Sag etwas.
Willst du wieder wortlos gehn?
Lass mich hier nicht einfach stehn
wie einen geprügelten Hund.

Sag doch was.
Bitte, sag etwas.
Ich hab genauso wenig Kraft wie du.
Sag doch was.
Einfach irgendwas
und ich hör dir zu.

Jetzt sag doch was.
Komm, wir gehn noch ein Stück.
Nichts bringt uns die Zeit zurück
nichts macht Worte ungeschehn.

Sag etwas.
Was habe ich falsch gemacht?
Wie lang schon vor dieser Nacht
hast du das Ende kommen sehn?

Sag doch was.
Bitte, sag etwas.
Ich hab genauso wenig Kraft wie du.
Sag doch was.
Einfach irgendwas
und ich hör dir zu.

Sag doch was
einfach irgendwas.
Werd einmal laut
fahr aus der Haut
von mir aus schrei mir ins Gesicht.
Brich in Tränen aus
und klag mich endlich an.
Nur bitte sag etwas
einfach irgendwas
das ich dir glauben kann!



Janus - Was Uns Zerbricht Lyrics

War das nur die Illusion
oder ist das schon
die Hoffnung die dort starb?
Ich hab so viele Fragen
doch statt etwas zu sagen
schweigen wir zwei uns ins Grab.

Die Dämme brechen lautlos.
Das Wasser steht uns bis zum Hals.
Wir leugnen stur die Kälte
ein Aufschub, bestenfalls.

Das Ende naht.
Mit schweren Schritten
raubt es uns die Sicht
auf das, was uns zerbricht.
Sind deine Augen feucht
oder spiegeln sie die Sonne
ihr glänznd helles Licht?

War das nur mein falscher Stolz
der brach wie morsches Holz
wie der Boden unter mir?
Unsere Welt
sie taumelt und sie fällt
und ich halt mich fest an dir.

Die Dämme brechen lautlos.
Das Wasser steht uns bis zum Hals
Wir leugnen stur die Kälte
ein Aufschub, bestenfalls.

Das Ende naht.
Mit schweren Schritten
raubt es uns die Sicht
auf das, was uns zerbricht.
Sind deine Augen feucht
oder spiegeln sie die Sonne
ihr glänzend helles Licht?

Hast du wirklich geglaubt
was der Sommer verspricht
und der Herbst uns raubt?
Siehst du denn nicht
was uns zerbricht?



     Es fängt an mit dem Ersten

Es fallen mir ein, noch tausend Worte mehr
Und sagen sie alle dasselbe: Ich liebe dich sehr
Du hast schon lang in meinem Herz ein Zimmer
Meine Liebe ist zeitlos, sie wärt für immer
Sehe ich dich an, in deine bildhübschen Augen
Dass ich dich nicht schon immer geliebt habe!
Ich kann es kaum glauben
Deine Erscheinung erwärmt mein rotes Herz
Und erlischt dabei jeden schlimmen Schmerz
Ich will es dir sagen, endlos, zu jeder Zeit
Für dich bin ich immerfort zu töten bereit
So erhör mich meine große, einzige Liebe!
Wo du bist, dort lebt mein Herz im Friede!

(Cry 2007)